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Hintergrund

Die Haushaltsdebatte hat bei BeschafferInnen in Bund, Ländern und Kommunen zur Verunsicherung bei bereits veröffentlichten, geplanten und laufenden Ausschreibungen geführt. Die für 2024 noch andauernde vorläufige Haushaltsführung wird sich noch in das Jahr 2025 hineinziehen.  Die ReferentInnen beleuchten unter vergaberechtlichen Aspekten die Auswirkungen auf alle Phasen einer Vergabe:

  • Vorbereitung und Planung von Beschaffungen
  • Durchführung / Fortführung des Vergabeverfahrens
  • Vertragsphase / Abwicklung bei bereits geschlossenen Verträgen
  • Sonderfall: Laufende Rahmenvereinbarungen (Miniwettbewerbe / Einzelabrufe)

Der DVNW-Brennpunkt gibt einen Überblick über die grundlegenden Fragestellungen im Zusammenhang mit der aktuellen Haushalts-Thematik.

Es werden zahlreiche Praxisbezüge hergestellt und Praxisbeispiele präsentiert. Die Teilnehmenden erhalten Gelegenheit, sich aktiv einzubringen und von den Praxiserfahrungen der Referierenden zu profitieren. Eigene Fragen der Teilnehmenden sind ausdrücklich erwünscht!  Ziel der Veranstaltung ist eine Soforthilfe „aus der Praxis, für die Praxis“ als Reaktion auf die akute Verunsicherung. Beschafferinnen und Beschaffern wird anhand von zahlreichen Praxisbeispielen und im Rahmen einer tiefgehenden Diskussion verdeutlicht, wie sie im Spannungsfeld zwischen der aktuellen wirtschaftlichen Situation und dem Bedürfnis nach einer schnellen Bedarfsdeckung reagieren und agieren können.

Teilnehmerkreis

Der Brennpunkt richtet sich an alle Beschafferinnen und Beschaffer in Bund, Ländern, Kommunen und weiteren öffentlichen Auftraggebern. Weiterhin gehören Vertragsmanagerinnen und Vertragsmanager zur Zielgruppe, ebenso das Lieferantenmanagement. Auch Fachbereiche, die ebenfalls häufig bei der Vergabevorbereitung beteiligt werden, gehören zur Zielgruppe.  Interessierte Bieter sind aber ebenso herzlich willkommen und selbstverständlich auch die höheren Hierarchieebenen und Haushaltsbereiche.

Seminarinhalte

  • Überblick über die aktuellen Rahmenbedingungen (Haushaltssperre / Erlasse / Ausgabenbegrenzungen / Verpflichtungsermächtigungen etc.)
    • Situation 2024 – Jahresendspurt
    • Situation 2025 – Ausblick
  • Auswirkung auf die Vorbereitung und Planung neuer Vergabeverfahren
  • Möglichkeiten in bereits laufenden Vergabeverfahren
    • Voraussetzungen für den Zuschlag
    • Fristverlängerungen
    • Worst-Case-Szenarien: Aufhebung von Vergabeverfahren
    • Individuelle Lösungen
  • Auswirkungen auf bestehende Rahmenvereinbarungen
    • Durchführung von Miniwettbewerben
    • Einzelabrufe – Voraussetzungen und Beschränkungen
  • Rechtsfolgen bei Verstößen gegen haushalterische Vorgaben (interne Vorgaben vs. gesetzliche Vorgaben)

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