Countdown für die verpflichtende e-Vergabe

Countdown für die verpflichtende e-Vergabe

Roadshow e-Vergabe mit 3 Lösungsanbietern vor Ort

Dieses Seminar gibt Antworten und praktische Hilfestellung. Sie werden in einem ersten Schritt durch die Vermittlung des neuen Rechtsrahmens in die Lage versetzt, die wesentlichen Anforderungen an die e-Vergabe zu erkennen, um die im zweiten Schritt vorgestellten Lösungen optimal einschätzen und bewerten zu können.

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Inhaltsbeschreibung:  

Die Tage des papiergestützten Vergabeverfahrens sind angezählt. Die Vergaberechtsreform 2016 setzt die Vorgaben der neuen EU-Vergaberichtlinien zur verpflichtenden elektronischen Kommunikation im Vergabeverfahren (Stichwort: „e-Vergabe“) als Grundsatznorm im GWB um. Die freie Wahl öffentlicher Auftraggeber für die Übermittlung von Informationen in oberschwelligen  Vergabeverfahren auf dem Postweg, mittels Telekopie, direkt, elektronisch oder durch Kombination dieser Kommunikationsmittel gehört – von wenigen Ausnahmen abgesehen - der Vergangenheit an. Die weiteren Ausführungsbestimmungen zur e-Vergabe in den neuen Rechtsverordnungen überschreiten bei weitem die bisher überschaubaren Regeln in den Vorläuferbestimmungen.

Mehr noch: Die Bundesregierung hat entschieden, dass die verpflichtende e-Vergabe – trotz fehlender Verpflichtung in der Richtlinie 2014/23/EU - auch für Konzessionsvergaben gelten soll. Damit wird ein über alle Rechtsverordnungen einheitliches elektronisches Kommunikationsregime im Vergabeprozess oberhalb der EU-Schwellenwerte vorgegeben, von dem nur in sehr restriktiven Ausnahmefällen Abstand genommen werden darf. Wenn auch von den Vergabestellen die Wahlfreiheit der Kommunikationsmittel übergangsweise bis spätestens 18. Oktober 2018 beibehalten werden kann, sollte man die verbleibende Zeit nutzen, sich zu informieren und auf den Wechsel vorzubereiten. Fakt ist, dass bereits seit dem 18. April 2016– von wenigen Ausnahmen abgesehen – die Vergabeunterlagen und die Bekanntmachung unentgeltlich und ohne vorherige Registrierung von den öffentlichen Auftraggebern elektronisch zur Verfügung gestellt werden müssen.

Für die Vergabe von öffentlichen Liefer-und Dienstleistungsaufträgen unterhalb der EU-Schwellenwerte ist abzusehen, dass durch die neue „Unterschwellenvergabeordnung“ (UVgO), die den Abschnitt 1 der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil a (VOL/A) ablösen soll, mittelfristig und prinzipiell ebenso verfahren werden muss, wie im Oberschwellenbereich.

Allerdings enthält § 38 UVgO insoweit eine zeitliche Staffelung:

Noch bis Ende 2018 darf der Auftraggeber elektronische Angebote und Anträge ausschließen. Ab 2019 sind elektronische Teilnahmeanträge und Angebote zwar zulässig, aber noch nicht verbindlich; ab dem 01.01.2020 sind dann Teilnahmeanträge und Angebote nur noch auf elektronischem Wege zugelassen (§ 38 Abs. 3 UVgO). Ausnahmen gelten für Vergaben mit niedrigen Auftragswerten unter 25.000 Euro ohne Umsatzsteuer (§ 38 Abs. 4 UVgO).

Sie als Beschaffer oder Mitarbeiter einer Vergabestelle sind durch diesen Paradigmenwechsel nun vor neue Herausforderungen gestellt. Die Frage nach den neuen rechtlichen Vorgaben stellt sich ebenso, wie die nach den vorhandenen praktischen Lösungen. Kann man als Vergabestelle dies alles alleine mit „Bordmitteln“ wie E-Mail und Homepage lösen oder bedarf es dazu komplexer e-Vergabelösungen?   

Diese Veranstaltung besteht aus 2 Teilen:

Sie können sich außerdem während der gesamten Veranstaltung mit den vor Ort anwesenden Mit-arbeitern des jeweiligen Unternehmens besprechen und beraten lassen.

Zielgruppe:

Öffentliche Einkäufer mit ersten Erfahrungen, die den Vergabeprozess erstmals elektronisch durch-führen sollen und Unternehmen, die sich um öffentliche Aufträge bewerben wollen.

Konditionen, Anreise und Unterkunft:

Im Teilnehmerpreis enthalten sind die Seminarunterlagen, Pausenverpflegung, Getränke und das Mittagessen.

Sie erhalten zudem ein Teilnahmezertifikat, welches die Zeitstunden vermerkt, so dass Sie dieses bei Ihrer Rechtsanwaltskammer als Fortbildungsnachweis einreichen können (Fortbildungsnachweis § 15 FAO).

Nutzten Sie diese Pausen ausgiebig zum Erfahrungsaustausch und informieren Sie sich vor Ort an den Fachständen der Anbieter.

Im jeweiligen Tagungshotel haben wir für Sie ein begrenztes Zimmerkontingent reserviert, welches Sie bis 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn unter dem Kennwort: DVNW abrufen können. 

Nutzen Sie zudem das Veranstaltungsticket der Deutschen Bahn für Ihre Anreise, welches Sie nach Abschluss der Anmeldung ab einem Preis von 49,50 € (einfache Fahrt) buchen können. Nach erfolgter Seminaranmeldung erhalten Sie von uns in der Anmeldebestätigung einen Link, über den Sie das Veranstaltungsticket der DB Bahn buchen können. 

Diese Unternehmen stellen ihre Lösung Ihnen vor:

Unternehmensvorstellung:

Administration Intelligence AG (AI AG):

Die AI AG ist ein führender Anbieter von elektronischen Beschaffungs-Lösungen zur vergaberechtskonformen Abwicklung von öffentlichen Ausschreibungen. Sie bietet ein komplettes Lösungsangebot zur Erleichterung der Beschaffungsvorgänge im öffentlichen und industriellen Bereich. Das Ziel ist die Optimierung Ihrer Beschaffungsprozesse.

Die AI AG verfügt seit mehr als 15 Jahren Erfahrung bei der Entwicklung, Anpassung und Einführung der e-Vergabe, sowohl aus Sicht der Vergabestellen als auch der Bieter. Als Software- und Beratungshaus ist die AI AG dabei auf die Konzeption, Entwicklung und Integration von Standardprodukten im Umfeld der eVergabe fokussiert.

Die AI AG beschäftigt inzwischen mehr als 70 kreative und innovative MitarbeiterInnen an den Standorten Würzburg, Berlin, Essen und Wien.

subreport Verlag Schawe GmbH:

Gegründet 1918, ist subreport heute Deutschlands Tor zur Auftragswelt, der führende Marktplatz für Aufträge der öffentlichen Hand – ein Internetportal für alle, die Aufträge vergeben und alle, die diese Aufträge erhalten wollen. Tag für Tag werden ca. sechshundert neue aktuelle Ausschreibungen – tabellarisch aufbereitet – vor allem per E-Mail oder online von Kunden im Abonnement bezogen. Mit dem Elektronischen Vergabeinformations-System ELViS bietet subreport seit Mai 2001 den kompletten Vergabeprozess öffentlicher und gewerblicher Aufträge über das Internet mit digitaler Signatur und ohne Medienbrüche an. Damit ist subreport der Anbieter mit der längsten Erfolgsgeschichte auf dem Gebiet der elektronischen Vergabe in Deutschland. Seit 2008 gehört subreport offiziell zu den „TOP 100“, den hundert innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands. Und seit 2013 arbeiten Auftraggeber und Lieferanten aus Wirtschaft und Verwaltung mit subreport CAMPUS, dem neuen digitalen Kompetenzzentrum für Beschaffung, Information und Zusammenarbeit.

B_I eVergabe:

Einfach. Elektronisch. Ausschreiben.

Sie bestimmen das Tempo, das eVergabe-Team unterstützt Sie dabei. Schritt für Schritt können Sie die eVergabe in Ihre Arbeitsabläufe übernehmen. bi medien hat ein eVergabe-System entwickelt, das einfach zu bedienen ist und sich auf Ihre Bedürfnisse anpasst.

Aus der Praxis gemeinsam mit Anwendern aus der Öffentlichen Hand entwickelt, führt Sie das System sicher durch den gesamten Vergabeprozess. Es prüft Richtigkeit, Vollständigkeit und Plausibilität der Eingaben. Wir begleiten Sie – während Entscheidungsphase, ersten Tests und im Vergabealltag.

B_I eVergabe: eVergabe-Lösungen – Ausschreibungsplattform – Fachverlag im Bauwesen – Newsportal