
Martina Boltz
Rechtsanwältin, Fachanwältin für Vergaberecht, HEUSSEN Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, München
Mehr zu Ihrer DozentinFrühbucherpreis (Aktiv bis 29.06.2026)
200,- EUR
zzgl. Mwst.
Normalpreis
250,- EUR
zzgl. Mwst.
Datum & Uhrzeit:
29.07.2026 · 09:30 – 12:30 Uhr
Teilnahme beinhaltet:
– Ein offizielles Teilnehmerzertifikat als Nachweis Ihrer Teilnahme gemäß § 15 FAO
– Umfangreiche Arbeitsunterlagen zur Unterstützung und Vertiefung des Seminarinhalts
Ablauf des Seminars:
Zwei Tage vor dem Seminartermin erhalten Sie eine E-Mail mit einem Anmeldelink. Bitte überprüfen Sie auch Ihren Spam-Ordner.
Die Seminarunterlagen werden kurz vor dem Seminar als PDF zur Verfügung gestellt.
Technische Voraussetzungen:
Informationen zu den technischen Voraussetzungen bei Online-Seminaren
Passen Sie die Inhalte individuell an Ihre Anforderungen an und profitieren Sie von praxisnaher Wissensvermittlung
– bei Ihnen vor Ort
Die Aufhebung ist ein Instrument zur Beendigung eines Vergabeverfahrens, wenn ein Zuschlag nicht erteilt werden soll oder kann. Sie kommt als rechtlich geregelte Alternative zum regulären Abschluss des Verfahrens in Betracht. Dabei müssen vergaberechtliche und sachliche Voraussetzungen eingehalten werden.
Die Aufhebung beendet das Vergabeverfahren, während die Rückversetzung das Verfahren in einen früheren Stand zurückführt. Für beide Maßnahmen gelten unterschiedliche formelle Anforderungen und rechtliche Grenzen. Die Abgrenzung ist wichtig, weil davon die weiteren Verfahrensschritte abhängen.
Eine Aufhebung oder Rückversetzung ist nur zulässig, wenn die jeweiligen vergaberechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Dazu gehören insbesondere gesetzliche oder sachlich gerechtfertigte Gründe sowie eine ordnungsgemäße Ermessensentscheidung. Auch die Dokumentation und die formalen Schritte müssen stimmen.
Relevant ist es vor allem für öffentliche Auftraggeber und für Personen, die mit der Organisation und Durchführung von Auftragsvergaben betraut sind. Grundkenntnisse im Bereich der öffentlichen Auftragsvergabe sind für das Verständnis der Inhalte von Vorteil. Das Thema betrifft insbesondere die rechtssichere Beendigung oder Korrektur eines laufenden Verfahrens.
Bei Fehlern drohen insbesondere Nachprüfungsverfahren und Schadensersatzansprüche. Problematisch sind vor allem unzureichende Begründung, fehlende Dokumentation oder formale Fehler bei der Entscheidung. Deshalb sind die rechtlichen Voraussetzungen und die Verfahrensschritte besonders sorgfältig zu beachten.
Ihre Dozentin

Martina Boltz
Rechtsanwältin, Fachanwältin für Vergaberecht, HEUSSEN Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, München
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